Bus aus Göttingen zur Demo in Berlin!

Gemeinsame fahrt mit dem Bus:

Karten gibt es für 10 (Normal) und 15 Euro (Soli) im Roten Buchladen, Nikolaikirchhof 7, 37073 Göttingen

11.10. | Soli-Party im Stilbvch

Friedensprozess unterstützen – PKK-Verbot aufheben

Aufruf zur Demonstration in Berlin am 16. November 2013

Im Frühling 2013 begann in der Türkei eine Zeit der Hoffnung auf Frieden und demokratischen Wandel. Nach jahrzehntelangem Kampf ist die Anerkennung und Gleichberechtigung der Kurdinnen und Kurden in der Türkei in greifbare Nähe gerückt. Der von der PKK eingeleitete Waffenstillstand und der am 8. Mai begonnene Rückzug ihrer Kämpferinnen und Kämpfer aus der Türkei sind deutliche Schritte. Die türkische Regierung verhandelt seit Ende 2012 direkt mit dem Vorsitzenden der PKK, Abdullah Öcalan. Damit ist er als politischer Vertreter der Kurdinnen und Kurden in der Türkei anerkannt worden.

Beim Newroz-Fest in der kurdischen Metropole Diyarbakir haben am 21. März ein bis zwei Millionen Menschen friedlich und von der Polizei unbehelligt mit zehntausenden von PKK-Fahnen und Öcalan-Bildern gefeiert und demonstriert. Dialog und Veränderung stehen auf der Tagesordnung. Der Friedensprozess in der Türkei kann sich positiv auf den ganzen Mittleren Osten auswirken.

Dieser Aufbruch sollte von Deutschland und Europa aus entschlossen unterstützt werden. Dazu gehört, dass die Einschränkung der öffentlichen Meinungsäußerung und der Versammlungsfreiheit von Kurdinnen und Kurden durch Verbote und Strafverfahren aufhört.

Vor 20 Jahren, am 26. November 1993, hat der damalige Innenminister Manfred Kanther das Betätigungsverbot für die Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) in Deutschland verfügt. Tausende wurden seitdem zu Geld- oder Haftstrafen verurteilt, hunderte nach Behördenmeinung der PKK nahestehende Institutionen, Vereine und Veranstaltungen verboten. Seit 2012 sind kurdische Politiker auch noch auf der Grundlage des § 129b für die mutmaßliche Mitgliedschaft in bzw. Unterstützung einer „ausländischen terroristischen Vereinigung” angeklagt.
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Die kurdische Frauenbewegung – Selbstverwaltung und gelebte Utopien


In einem ausführlichen Text setzt sich die A.L.I. mit der Kurdischen Frauenbewegung auseinader und schilderd die Entstehung und Geschichte der Kurdischen Frauengurilla.

In der ganzen Welt engagieren sich Frauen gegen patriarchale Gewalt und Unterdrückung.
Für uns als Antifa-Gruppe steht fest, dass Rechte nicht erbettelt, sondern erkämpft werden – das gilt sowohl hier vor Ort als auch weltweit. Solidarität zwischen den Bewegungen ist ein wichtiges Teilstück zur Überwindung des herrschenden, rassistischen, kapitalistischen, patriarchalen Systems.
In Deutschland spielt Militanz vor allem eine symbolische Rolle: Sie hilft Frauen sich aus ihrer passiven Rolle zu befreien und verdeutlicht, dass Frauen sich nicht in ein Schema drängen lassen.
In anderen Regionen der Erde schützt Militanz oder gar der bewaffnete Kampf Frauen sehr viel direkter vor Gewalt: Durch die eigene Wehrhaftigkeit werden gewalttätige Männer entweder im Voraus abgeschreckt oder in konkreten Situationen abgewehrt.
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Veransatltungen zum 8.März und kurdischer Frauenbewegung!

Zum 8.März gibt es von der Antifaschistische Linke International und die YXK Verband der Studierenden aus Kurdistan zwei Veransatltungen zur Frauenbewegung und aufbau von Selbstverwaltungsstrukturen in Kurdistan.

Informationen findet ihr unter: www.ali.antifa.de

Veranstaltung: Selbstverwaltung und Demokratischer Konförderalismus

Freitag, 8.März | 19 Uhr | Rotes Zentrum (Lange-Geismar-Straße 2/3, 37073 Göttingen)

TeilnehmerInnen verschiedener Delegationen im türkischen Teil Kurdistans berichten von ihren Erfahrungen, beleuchten die Hintergründe des Aufbaus der Demokratischen Autonomie und der Kurdischen Frauenbewegung in verschiedenen Teilen Kurdistans. Außerdem stellen sie die Kampagne „TATORT Kurdistan“ und ihre Arbeit vor.

Buchvorstellung: Widerstand und gelebte Utopien
Frauenguerilla, Frauenbefreiung und Demokratischer Konföderalismus in Kurdistan

Freitag, 15.März | 19:30 Uhr | Roter Buchladen (Nikolaikirchhof 7, 37073 Göttingen)

Widerstand und gelebte Utopien“ basiert auf zahlreichen Interviews, die im Jahre 2010 mit Guerillakämpferinnen und anderweitig aktiven Frauen der kurdischen Frauenbefreiungsbewegung geführt wurden. Sie spiegeln die Utopien, Hoffnungen und Bedenken in einer Zeit wider, in der die kurdische Bewegung zwischen dem Aufbau einer alternativen Gesellschaft und dem Widerstand gegen die Vernichtungsversuche des türkischen Staates und seiner Verbündeten stand. Auf verschiedenen Reisen führten Frauen aus Westeuropa diese Interviews im Flüchtlingscamp Mexmûr, in Städten Südkurdistans, in den Bergen im Gebiet Kandil und der Medya-Verteidigungsgebiete. Einführend beschreibt das Buch die Geschichte und Frauenbefreiungsideologie der kurdischen Frauenbewegung sowie das neue Paradigma des Demokratischen Konföderalismus für den Aufbau einer demokratischen, ökologischen und geschlechterbefreiten Gesellschaft. In diesem Kontext werden die verschiedenen Organisierungsformen und Kämpfe der Frauenbefreiungsbewegung und die praktische Umsetzung des Demokratischen Konföderalismus vorgestellt. In den Interviews wird deutlich, dass die Stärkung des internationalistischen Frauenbefreiungskampfes und eine autonome Frauenorganisierung nach wie vor notwendig und eine Voraussetzung für den Aufbau einer freien Gesellschaft sind. In diesem Sinne gibt das Buch all denjenigen Frauen und Frauenorganisationen neue Anregungen, die auf der Suche nach einem Leben in Freiheit sind.

Das Buch findet ihr im Roten Buchladen, Nikolaistraße 7 oder unter civaka-azad.org

„Euch zum Trotz werden wir Kurdistan befreien!“

Am Smstag den 9.02.2013 erinnerten 100 Menschen an die drei ermordeten Genossinnen. Fotos von der Demo findet ihr hier

Am 09.01.2013 wurden die drei Revolutionärin-nen der kurdischen Freiheitsbewegung, Sakine Cansız (Sara), Fidan Doğan (Rojbîn) und LeylaŞaylemez (Ronahî), in den Räumen des kurdischen Informationszentrums in Paris ermordet. Sakine war Gründungsmitglied der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) und der kurdischen Frauenbewegung. Fidan war Vertreterin des kurdischen Nationalkongresses (KNK) und Leyla Aktivistin der kurdischen Jugendbewegung. Alle drei waren wichtige Persönlichkeiten, die ihr ganzes Leben dem kurdischen Befreiungskampf widmeten.

Wir verurteilen die Morde an den drei Aktivistinnen auf das Schärfste!

Die Morde an den drei Genossinnen liegen zeitlich in einer kritischen Phase. Zu Beginn des neuen Jahres wurden erneut Gespräche zwischen dem türkischen Staat und dem seit 1999 inhaftierten Vorsitzenden der PKK Abdullah Öcalan aufgenommen. Diese erneute Mög lichkeit für eine friedliche Lösung des Konfliktes wur de vor allem von der kurdischen Seite voller Hoffnung begrüßt. In dieser Phase einer möglichen Annäherung wurden die drei bedeutenden Freiheitskämpferinnen kaltblütig hingerichtet. Gleichzeitig führt der türkische Staat in der Praxis ihre massive Repressionspolitik ge gen die kurdische Bewegung der letzten Jahre weiter fort. Die Massenverhaftungen halten an und militäri sche Operationen in Nordkurdistan, sowie Luftangriffe auf die Kandilberge in Südkurdistan/Nordirak werden weiterhin durchgeführt. Allein in den ersten 16 Tagen dieses Jahres wurden 116 Menschen festgenommen und 57 inhaftiert. Bei den militärischen Operationen in Nordkurdistan/Türkei und bei Bombardierungen der Kandilberge verloren in dieser Zeit mindestens 32 Gue rillakämpfer_Innen ihr Leben. Und auch die Rhetorik der türkischen AKP-Regierung ist voller Widersprüche. Auf der einen Seite gibt sie sich gesprächsbereit, auf der anderen Seite tut der türkische Ministerpräsident Erdoğan seinen Willen kund das „unangepasste“ kurdi sche Volk auszuschalten.

Wir fordern eine friedliche Lösung für Kurdis tan und den Nahen Osten sowie die Aufnahme der Friedensverhandlungen sowie ein Ende der Repressionen gegen kurdische Genoss_Innen auch in Europa!
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Drei kurdische Politikerinnen in Paris hingerichtet

Am 09.01.13 wurden die kurdischen Politikerinnen Sakine Cansız, Fidan Doğan und Leyla Söylemez in den Räumen des Kurdischen Informationsbüros in der Nähe des Pariser Nordbahnhofes heimtückisch ermordet.

Diese Morde waren kein Zufall sondern geplante Exekutionen. Sakine Cansız und Fidan Doğan wurden mit Kopfschüssen, Leyla Söylemez mit Schüssen in den Kopf und den Bauch gezielt ermordet. Der oder die Täter benutzten Waffen mit Schalldämpfern. Sakine Cansiz, ein Gründungsmitglied der kurdischen Freiheitsbewegung PKK, Fidan Doğan, die Vertreterin des Kurdischen Nationalkongresses in Frankreich und die Jugendaktivistin Leyla Söylemez wurden gezielt, als führende Persönlichkeiten in der kurdischen Bewegung ausgewählt. Dieses Massaker fand vor dem Hintergrund eines möglichen Friedensdialogs zwischen der türkischen Regierung und dem Vorsitzenden der PKK Abdullah Öcalan statt und scheint darauf zu zielen diesen Verhandlungsprozess zu sabotieren.

Diese Ereignisse sind keine Einzelfälle; regelmäßig beim Beginn von Friedensgesprächen verüben Kräfte des türkischen Geheimdienstes, des Militärs oder dem Staat nahestehende Faschisten Massaker an ZivilistInnen und prokurdischen AktivistInnen. Gerade die Auswahl von Sakine Cansiz, einer Frau die, die gesamte Entwicklung der PKK mit erlebt hat, die Folter im Gefängnis von Diyarbakır ungebrochen überlebt hat und als langjährige Vertraute Abdullah Öcalans gilt, ist symbolisch. Dieses Verbrechen zielt auf die gesamte kurdische Bevölkerung ab, bezweckt diese einzuschüchtern und zu demoralisieren.
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Freiheit für Ali Ihsan

Am 12. Oktober 2011 wurde Ali Ihsan Kitay verhaftet und sitzt seitdem in Hamburg wegen des Vorwurfs nach § 129b „Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland” in Untersuchungshaft. Er soll 2007-2008 in Hamburg und Norddeutschland verantwortlicher Kader der PKK gewesen sein und ihm wird vorgeworfen, sich als Mitglied an der ausländischen terroristischen Vereinigung „Arbeiterpartei Kurdistans (PKK)“ beteiligt zu haben.

Der Genosse saß bereits in der Türkei 18 Jahre in Haft. Als Folge des Vorwurfs nach § 129b sitzt er in Isolationshaft, Verteidiger_innengespräche können nur mit Trennscheibe erfolgen. Die gesamte Post einschließlich der Verteidiger_innenpost wird überwacht usw.

Die ersten Verhaftungen nach §129b erfolgten bereits im Juli diesen Jahres, als in Düsseldorf zwei kurdische Aktivist innen verhaftet wurden, die seitdem in Haft sitzen. Zwei weitere AktivisUnnen sitzen auf Grund von Haftbefehlen des Bundesgerichtshofs im Ausland in Auslieferungshaft. Den Verhafteten wird vorgeworfen, die Jugendorganisation KC (Komalen Ciwan) geleitet zu haben bzw. .hochrangiger Führungsfunktionär” in Deutschland und Frankreich gewesen zu sein . Grundlage der Verhaftungen ist die Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 28. Oktober 2010, wonach der Paragraph 129b des Strafgesetzbuches gegen die PKK und deren Nachfolgeorganisationen angewandt werden soll.
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Veranstaltung: 23.11 | 18 Uhr | OpenUni

Zwischen Türkischer Aggression
und Syrischem Widerstand
Die Kurden im Aufbruch!

23.11.2012 | 18 Uhr | Ort: VG 4.101

Ein Konflikt-viele Brandherde: Seit dem Jahr 2011 herrscht in Syrien Bürgerkrieg. Der Staatschef Assad kämpft mit allen Mittel gegen „die Aufständischen“.

Doch der Konflikt ist weitaus vielschichtiger.
Seitdem Anfang August Mörsergranaten über die syrisch-türkische Grenze flogen, ist die Türkei mit Ministerpräsident Erdogan auch in der deutschen Medienöffentlichkeit Teil dieses Konflikts. Bis heute ist unklar, ob die Angriffe durch syrische Militärs oder syrische Rebell*innen verübt worden sind. Dennoch wurde von türkischer Seite zurückgefeuert.
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JW Interview: »Unsere Linie ist eine friedliche«

Selbstverwaltung und Selbstverteidigung: Kurden in Syrien unterstützen weder Assad-Regierung noch Aufständische. Versorgungslage wird mit wachsender Flüchtlingszahl immer schwieriger. Ein Gespräch mit Asia Abdullah Osman

Interview: Nick Brauns
Junge Welt vom 9.November 2012

Asia Abdullah Osman (geb. 1971 in Hasaka) gehört zu den Gründungsmitgliedern der 2003 ins Leben gerufenen Partei der Demokratischen Einheit (PYD). Die heute mit Abstand größte kurdische Partei in Syrien repräsentiert nach eigenen Angaben drei Viertel der kurdischen Bevölkerung des Landes. Im Juni 2012 wurde Asia Osman zur Kovorsitzenden der PYD gewählt.

Im Juli begann die von der Partei der Demokratischen Einheit (PYD) angeführte Übernahme der Kontrolle der kurdischen Gebiete Syriens durch Volksräte. Wie groß sind die von der PYD heute kontrollierten Gebiete? (mehr…)

Solidaritätserklärung zum Hungerstreik in türkischen Gefängnissen

Einen Tag vor dem 38. Todestag von Holger Meins (RAF) am 09.11.1974 infolge eines 57-tägigen unbefristeten Hungerstreiks in der JVA Wittlich/Rheinland-Pfalz veröffentlichen wir eine Solierklärung mit den Gefangenen der kurdischen Bewegung in der Türkei.

Erklärung der Interventionistischen Linken (IL) und der Kampagne TATORT Kurdistan zum aktuellen Hungerstreik in der Türkei
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26. November: Großdemonstration in Berlin

Am 26. November werden wir in Berlin mit einer Großdemonstration die Aufhebung des sogenannten „Betätigungsverbots“ der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) sowie die Streichung der PKK aus der EU Terrorliste fordern. Vor 18 Jahren, am 26. November 1993, wurde das PKK-Verbot in Deutschland zum ersten Mal angewandt. Verboten wurden damals unter anderem die Föderation kurdischer Vereine (FEYKA Kurdistan) und 29 örtliche Vereine, ein Verlag und eine Nachrichtenagentur. Tausende Menschen wurden seitdem wegen Verstoßes gegen das Vereinsgesetz zu Geld- oder Haftstrafen verurteilt, hunderte unterschiedliche Institutionen, Vereine, Versammlungen und Festivals verboten und über 100 kurdische Politiker nach dem § 129 oder §129a als angebliche Mitglieder einer „kriminellen“ oder „terroristischen Vereinigung“ verurteilt. Seit rund einem Jahr werden kurdische Politiker in Deutschland als Mitglieder einer „terroristischen Vereinigung im Ausland“ nach § 129b StGB verfolgt. Wer hier in einem kurdischen Kulturverein tätig ist, soll nach dieser Logik für Aktionen der Guerilla in Kurdistan in Mitverantwortung genommen werden!
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Lesung aus dem Buch Jenseits von Staat, Macht und Gewalt

Lesung aus dem Buch Jenseits von Staat, Macht und Gewalt von Abdullah Öcalan
mit Reimar Heider, Übersetzer und Mitarbeiter der Internationalen Initiative – Freiheit für Öcalan

Dieses Buch ist die bisher ausführlichste Darstellung von Philosophie und Politik der PKK und der kurdischen Befreiungsbewegung aus der Feder ihres wichtigsten politischen Repräsentanten.

Öcalans Vision einer kommunal organisierten demokratisch-ökologischen Gesellschaft gab der kurdischen Bewegung wichtige Impulse und bietet Anregungen für die globale Debatte um einen neuen Sozialismus. Sein Plädoyer gegen staatliche Gewaltverhältnisse und Krieg und Gewalt zur Durchsetzung von Machtinteressen bildet ihr theoretisches Fundament. Die Prinzipien des demokratischen Konföderalismus und der demokratischen Autonomie werden hier erstmals ausformuliert.

Samstag 12.11.2011 18:00 – 20:00 Ort: VG

Grußwort und Redebeitrag der Jugend Kurdistans in Deutschland

Im folgenden dokumentieren wir einen Redebeitrag zu rDemonstration am 29.10.2011 in Göttingen:

Grußwort und Redebeitrag der Jugend Kurdistans in Deutschland

Vorerst möchten wir unsere Freude über das große Bündnis der Unterstützerinnen und Unterstützer für diese wichtige Demonstration äußern. Es ist uns sehr wichtig als Jugend Kurdistans in Deutschland mit anderen Jugendbewegungen und Organisationen vor allem die außerparlamentarischen im Kontakt zu stehen und uns dauerhaft mit allen auszutauschen.
Die Wichtigkeit dieser Solidarität hat eine große Bedeutung und wird natürlich vom System und den Vertretern des Kapitalismus nicht gerne gesehen.

In Bezug auf die Weltbevölkerung spielt die Jugend eine wichtige Rolle. Wir haben eine gemeinsame Identität und in Folge dessen eine gemeinsame Verantwortung, die uns verbindet. In allen kapitalistischen Ländern sind wir mit Repression konfrontiert, sobald wir politisch aktiv sind und versuchen, uns daran zu beteiligen, die Gesellschaft, in der wir leben, zu verändern.
Zudem zielen kapitalistische Systeme in erster Linie darauf ab, uns zu assimilieren und uns davon abzuhalten, ein politisches Bewusstsein zu entwickeln. (mehr…)

Spendenaufruf für Van

Liebe Freundinnen und Freunde.

Das Erdbeben in Wan hat verheerende Auswirkungen. Die Menschen sind auf unsere schnelle Hilfe angewiesen.

Die Lage ist dramatisch. Nach neuesten Berichten sind mindestens 279 Opfer geborgen. Es muss derzeit mit 1000 Toten gerechnet werden. Es gibt mindestens 1300 Verletzte. Unter den Trümmern der eingestürzten Häuser werden weitere Opfer vermutet.

Trümmer, Verletzte, Tote und dazu noch die Kälte: Das verheerende Erdbeben vom 23. Oktober 2011 hat Wan, eine der ärmsten Großstädte der Osttürkei besonders hart getroffen.

Mit 7,2 auf der Richter-Skala ist dieses Beben in der Provinz Van, an der Grenze zum Iran gelegen, das stärkste Erdbeben in der Türkei seit mehr als einem Jahrzehnt, und damit von der Intensität mit dem Beben in Haiti Anfang 2010 zu vergleichen.

Augenzeugen berichteten, dass Menschen in der Nacht bei Fackelschein und eisigen Temperaturen verzweifelt versuchten, Verschüttete mit bloßen Händen zu bergen.

Daher rufen wir zu Spenden für die Opfer des Erbebens in Wan auf.
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50 Menschen bei Mahnwache

Am Samstag den 22.10. versammelten sich 50 Menschen um über die aktuelle Situation in Kurdistan zu Informieren sowie dem bevorstehenden Todestag am 23.10. zu gedenken.


Kundgebung zum Todestag von Andrea Wolf

Andrea Wolf

Am 23. Oktober jährt sich zum 13. Mal der Todestag von Andrea Wolf(Ronahî), einer deutschen Internationalistin, die in der Frauenarmee der Arbeiterpartei Kurdistans PKK, der YAJK mitgekämpft hat. Die Suche nach neuen Perspektiven und Wegen für einen umfassenden Befreiungskampf hatte sie in die Berge Kurdistans geführt. Am 22.10.1998 kam es in Folge einer größeren militärischen Operation des türkischen Militärs und paramilitärischer Dorfschützer in den kurdischen Bergen bei Beytüssebap zu einem Gefecht zwischen einer PKK-Einheit und dem türkischen Militär.
Die Einheit der GuerillakämpferInnen wollte sich zurückziehen, wurde aber von Kobra-Kampfhubschraubern der türkischen Armee gezielt angegriffen, wobei viele KämpferInnen fielen. Beim nachfolgenden Angriff der türkischen Soldaten wurden einige PKK-KämpferInnen gefangen genommen, darunter auch Andrea Wolf (Ronahî). Türkische Soldaten und Dorfschützer folterten die Gefangenen und ermordeten sie anschließend, weil sie eine Kooperation mit den Militärs abgelehnt hatten. Während und nach dem Gefecht starben mehr als 30 unserer Genossinnen und Genossen.

Am 22.Oktober findet um 17 Uhr eine Mahnwache zum Todestag von Andrea Wolf Statt.

Samstag | 17 Uhr | Mahnwache | Gänseliesel/Markt

- Im Gedenken an Andrea Wolf!
- Der Kampf um Befreiung ist International!
- Stoppt den Krieg in Kurdistan!

Einmarsch im Nordirak

Einmarsch im Nordirak
Schwere Verluste für türkische Armee nach Guerillaoffensive

Nick Brauns

Türkische Truppen sind am Mittwoch bis zu acht Kilometer tief in den Nordirak einmarschiert. Die rund 600 Kommandosoldaten wurden von Kampfhubschraubern begleitet. Gleichzeitig bombardierten türkische Militärjets mutmaßliche Stellungen der Arbeiterpartei Kurdistans, PKK, im Nordirak. Mindestens 15 Guerillakämpfer wurden nach Militärangaben getötet, die PKK sprach von fünf Gefallenen. Vorausgegangen waren in der Nacht Angriffe von über 100 PKK-Kämpfern auf eine türkische Kaserne sowie sieben grenznahe Militärstützpunkte bei den Städten Cukurca und Yüksekova in der Provinz Hakkari. Laut türkischen Medienberichten wurden dabei 25 Soldaten getötet und 18 weitere verwundet. Die PKK erklärte, es seien sogar über 50 Soldaten getötet und ebenso viele verwundet worden. Es habe sich um eine Vergeltungsaktion für türkische »Vernichtungsoperationen« gegen die von der Guerilla kontrollierten »Medya-Verteidigungsgebiete« im Nordirak sowie für die Massenverhaftungen kurdischer Politiker in der Türkei gehandelt.
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Gemeinsamer Aufruf gegen Krieg, Lüge und Unrecht.

Stell dir vor es ist Krieg und alle sehen hin!
Gemeinsamer Aufruf gegen Krieg, Lüge und Unrecht.
Solidarität mit der Kurdischen Freiheitsbewegung!
Das noch junge 21. Jahrhundert ist bereits von zahlreichen Kriegen geprägt. Einige wenige dieser Kriege finden öffentliche Beachtung, andere werden einfach verschwiegen. So auch der Krieg in Kurdistan. Seit über 25 Jahren führt der türkische Staat einen blutigen Krieg gegen die kurdische Bevölkerung im eigenen Staat.
Den Kurd_innen wird in den Staaten, in denen sie leben (Türkei, Iran, Irak, Syrien), die Anerkennung ihrer kulturellen und politischen Identität verweigert. Nur im Nordirak wurde die Autonome Region Kurdistan eingerichtet, die sich allerdings zu einem weiteren kleinen Nationalstaat herausbildet. Die kurdische Freiheitsbewegung, der sich mehrere Parteien, eine breite Zivilgesellschaft und die Mehrheit des kurdischen Volkes zugehörig fühlen, strebt allerdings nach einem politischen und demokratischen Weg zur Lösung der kurdischen Frage innerhalb der bestehenden Staaten und gemeinsam mit der gesamten Gesellschaft. Die Staaten versuchen allerdings mit allen Mitteln eine zivilgesellschaftliche und basisdemokratische Alternative zu ihnen zu bekämpfen.

Im letzten halben Jahr eskaliert wieder der Kurdistan-Konflikt. Wenn es um die Kurd_innen geht, zeigen die Besatzungsstaaten keine Berührungsängste. So arbeitet die Türkei eng mit dem iranischen Regime zusammen, indem sie es mit Waffen und strategischen Informationen israelischer Aufklärungsdrohnen versorgt, aber auch an dessen militärischen Operationen direkt teilnimmt. Das iranische Militär marschierte in den Nordirak ein und verstieß damit gegen das Völkerrecht. Der türkische Staat lässt die Bergregion zum Nachbarland bombardieren, wobei bereits zahlreiche ZivilistInnen getötet wurden. Auch in den kurdischen Städten schießt der Staat auf wehrlose ZivilistInnen und schlachtet diese förmlich auf offener Straße ab. Die Weltöffentlichkeit schweigt dazu, Deutschland liefert sogar die Waffen für diesen Krieg. Wir fordern ein Ende des Krieges in Kurdistan!
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Blog Online!

Hier findet ihr in Zukunft die aktuellen Informationen zur Demonstration „Solidarität mit der Kurdischen Freiheitsbewegung“ und weiteren Veranstaltungen zum Thema Kurdistan in Göttingen.

Dein erster Eintrag

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